// C2PA Content Credentials
Kennzeichnung ohne Nachweis
ist eine Behauptung.
Sie haben festgelegt, wann Ihr Haus KI-Einsatz kennzeichnet. Die schwierigere Frage kommt danach: Warum sollte irgendjemand dieser Kennzeichnung glauben? Trusteddit stellt die Zertifikate aus, mit denen aus redaktioneller Selbstauskunft ein kryptografischer Nachweis wird, den Ihr Publikum, Ihre Lizenznehmer und Ihre Aufsicht selbst überprüfen können.
// das eigentliche Problem
Sie können zusichern, dass Sie keine KI-Bilder verbreiten. Prüfen kann das niemand.
Eine Trusted-AI-Richtlinie ist eine Aussage über Absichten und interne Disziplin. Sie ist richtig und sie ist wertvoll, aber sie ist von außen nicht nachvollziehbar. Wer Ihnen glauben will, muss Ihnen glauben.
Genau das ist auf Dauer die schwächste Stelle eines Hauses, dessen eigentliches Produkt Vertrauen ist. Content Credentials verschieben die Beweislast: Statt Ihre Zusage zu wiederholen, liefern Sie ein Manifest, das jede Person am Ende der Kette in Sekunden selbst nachrechnen kann.
// Autorenschaft
Ein Zertifikat je Urheberin und Urheber. Nicht eines fürs Haus.
Eine Haussignatur belegt nur, dass Ihr Haus das Material verbreitet hat. Ein Urheberzertifikat belegt, wer das Werk gemacht hat, und wann. Wird ein einzelnes Bild angezweifelt, zeigen Sie genau diese eine Kette, statt für die gesamte Redaktion einstehen zu müssen.
In hybriden Arbeitsabläufen ist die Autorenschaft die Kernfrage, nicht ein Nebenschauplatz. Wo Mensch und System gemeinsam an einem Werk arbeiten, entscheidet die Zuordnung darüber, wer verantwortet, wer genannt wird und wer honoriert wird. Ein Zertifikat je Person beantwortet das technisch, nachvollziehbar und ohne dass die Redaktion pro Fall neu verhandeln muss.
Für Fotografinnen, Bildredakteure, Grafikerinnen, Illustratoren und Videojournalisten entsteht dabei ein belegbares Werkverzeichnis, das sie mitnehmen. Das ist ein Argument gegenüber freien Mitarbeitenden, nicht nur gegenüber dem Publikum.
// die Lücke
Ihre Richtlinie bindet Ihre Belegschaft. Ihre Zulieferer bindet sie nicht.
Eine Bildredaktion übernimmt täglich Material von freien Fotografinnen und von Partneragenturen im In- und Ausland. Was intern gilt, gilt dort nicht automatisch mit. An dieser Schnittstelle entscheidet sich, ob eine Zusicherung trägt: nicht in der Redaktionskonferenz, sondern am Eingang.
Wer beim Eingang signiert und prüft, trennt belegtes von unbelegtem Material, bevor es in Archiv, Lizenzierung und Weiterverbreitung gelangt. Und wer eingehende Content Credentials internationaler Partner erhält, muss sie validieren und weiterführen können, sonst bricht die Kette ausgerechnet im eigenen Haus.
// glass-to-glass
Von der Aufnahme bis zum Endgerät, lückenlos dokumentiert.
Vier Schritte, die zusammen den Weg vom Objektiv über den Foto-Desk bis zur Anzeige beim Publikum belegen.

01
Ausstellen
Trusteddit stellt das C2PA-Produzentenzertifikat aus, für das Haus und für jede Urheberin und jeden Urheber einzeln.
02
Signieren
Signatur an der Quelle mit vertrauenswürdigem RFC-3161-Zeitstempel, ein einziger POST aus Ihrem bestehenden Workflow heraus. DAM, MAM und Redaktionssystem bleiben, wo sie sind.
03
Veröffentlichen
Die Datei geht ins Archiv, in die Lizenzierung, an Partner und ins Netz. Der Nachweis reist im File mit, auch nach Neuveröffentlichung durch Dritte.
04
Prüfen
Erweiterung für Chrome, Add-on für Firefox, Web-Validator und SDK. Ein Klick öffnet das vollständige Manifest, nicht nur ein Prüfergebnis.
// Prüfung
Signaturen ohne Prüfstelle sind totes Gewicht.
Zur Ausstellung gehört die andere Hälfte. Verifieddit liefert kostenlos die Erweiterung für Chrome und das Add-on für Firefox, dazu den Web-Validator und das SDK. Ein Klick zeigt das vollständige Manifest: wer signiert hat, welche Zertifizierungsstelle dafür einsteht, was der Zeitstempel sagt, welche Bearbeitungsschritte dokumentiert sind und ob eine KI-Herkunft deklariert wurde. Auch bei Material anderer Anbieter.
// Regulatorik
Artikel 50 KI-Verordnung gilt ab August 2026.
Die Transparenzpflichten treffen Häuser, die KI-Systeme einsetzen oder deren Ergebnisse verbreiten. Content Credentials ersetzen keine Rechtsauskunft. Sie sind das technische Mittel, mit dem sich Kennzeichnung und Herkunft maschinenlesbar dokumentieren lassen, statt sie in einer Selbstauskunft zu behaupten.
Trusteddit betreibt die Zertifizierungsstelle, veröffentlicht Certificate Policy und CPS nach RFC 3647 und legt Widerruf sowie Root-Fingerprints offen. Vertrauensposition ansehen.
// für wen
Überall dort, wo eine namentlich benannte Person Originalarbeit leistet.
- Nachrichten- und Bildagenturen
- Verlagshäuser und Redaktionen
- Werbe- und Kommunikationsagenturen
- Grafik-, Design- und Animationsstudios
- Architekturbüros
- Künstlerorganisationen und Verwertungsgesellschaften
- Presseclubs und Auslandspresse-Vereinigungen
- Multimediaportale und Creator-Netzwerke
Das Muster ist überall dasselbe. Die Organisation hält die Beziehung, die einzelne Person hält die Urheberschaft, und das Zertifikat hält beides zusammen, sobald das Werk Ihre Systeme verlässt.
im produktiven Einsatz

The Phenom App
thephenom.app besuchenDie Trusteddit-Plattform von SanMarcSoft ist exklusiver Technologiepartner von The Phenom App. Dort wird Material im Feld aufgenommen, bei dem die Echtheit der Aufnahme die gesamte Fragestellung ist.
Jede Datei wird an der Quelle signiert und mit Zeitstempel versehen, damit die empfangende Seite die Übergabekette prüfen kann, statt über sie zu streiten.
die Zusage
Ihre erste signierte Datei wird innerhalb von 30 Tagen in der Verifieddit-Erweiterung öffentlich als gültig angezeigt. Andernfalls arbeiten wir kostenfrei weiter, bis sie es tut.
Das können wir zusagen, weil die Prüfstelle öffentlich ist. Sie müssen uns nicht glauben, dass eine Signatur trägt. Sie können nachsehen.
Zwanzig Minuten, und Ihre Technik bekommt einen Sandbox-Zugang.
Preise richten sich nach der Zahl der Urheberzertifikate, nicht nach Arbeitsplätzen. Für Häuser in Agenturgröße sizen wir im Gespräch, inklusive privater CA oder dedizierter Zeitstempelstelle, wenn der Durchsatz es rechtfertigt.
Ihre Technik will einen Sandbox-Schlüssel, kein Verkaufsgespräch. Schicken Sie sie zuerst dorthin, das Gespräch wird dadurch kürzer.